✏️ Artikel #8: Warum Notion & ich getrennte Wege gehen [und wer schon immer mein Herz erobert hatte]

🧠 Was mir durch den Kopf geht [Intro]

„Schreibst du diese Zeile nun wirklich auf oder wartest du ein paar Tage, Wochen? Nicht, dass du dann in zwei Wochen wieder eine andere App testest.“ – Das waren meine Gedanken, als ich beschlossen habe, dir mitzuteilen, warum ich Notion nicht mehr nutze werde und warum Apple Notes wieder in den Startlöchern ist. 

🚫 Warum ich Notion nicht mehr benutzen kann [Decision Fatigue]

Notion ist ein Alleskönner: Tabellen, Berechnungen, Formeln, Sortierungsmöglichkeiten, Priorisierungsmöglichkeiten, verschiedene Ansichten, Farben, Farbhintergründe, verschiedene Textfarben, Kanban-Boards, Seiten in Seiten in Seiten, verschiedene Hierachien und und und. Auf der einen Seite ist es wirklich toll, dass ein Tool so viele Möglichkeiten bietet. Doch auf der anderen Seite begünstigt es ein Phänomen, das im Englischen „Decision Fatigue“ genannt wird – zu Deutsch so etwas wie Entscheidungsmüdigkeit. Je mehr Möglichkeiten ich habe, umso mehr Entscheidungen habe ich auch zu treffen. Vier Aspekte von Notion haben mich immer mehr in den Wahnsinn getrieben, obwohl andere total auf diese Funktionen schwören: Hierachien, Layout einer Seite, die Gestaltung der Inhalte & die Notwendigkeit von WLAN. 

👉 Störfaktor #1: Hierachien. 

Bevor ich eine Idee schnell aufschreiben kann, muss ich mir vorab überlegen, wo ich sie platzieren möchte. Ja, ich könnte einen Eingang haben, in dem ich neue Ideen erst einmal sammele, aber sortieren muss ich meine Gedanken dann letzendlich doch. Und wo beginnt man dann? Ist es eine eigene Seite oder eine Unterseite von einer Seite? Immer wieder zu überlegen, in welche Seite eine Information kommt, ist nicht leicht und machte mir keinen Spaß mehr. 

👉 Störfaktor #2: Layout einer Seite.

Auch hier bietet mir Notion unendlich viele Möglichkeiten an: Ich kann die Größe der Schrift ändern, die Farben des Textes, ich kann den Text mit verschiedenen Farben hinterlegen. Ich kann ein Kanban-Board erstellen, eine tabellarische Ansicht, eine Kalender-Ansicht, eine Gallerie-Ansicht, ich kann den Text noch in verschiedenen Formen eingeben und noch Vieles mehr. Auch hier gibt es viele Entscheidungen, die ich treffen muss. Und da diese Entscheidungen mögilch sind, mache ich mir darüber auch immer Gedanken. Sich über das Design viele Gedanken zu machen, das bedeutete aber auch, dass ich viel Zeit für nur die optische Erscheinung insvestiert habe, noch bevor ich überhaupt den Inhalt erstellt hatte. So viel Zeit wollte ich nicht mehr für das Design verschwenden. 

👉 Störfaktor #3: Gestaltung der Inhalte. 

In Notion kann man nicht nur das Layout gestaltet, sondern auch die Inhalte. Ich kann alles farbig markieren, die Schriftgröße und -Art ändern und generell bietet mir Notion sehr viele Optionen, die ich erst einmal verarbeiten muss. 

👉 Störfaktor #4: WLAN.

Notion braucht WLAN. Ohne WLAN kann ich nicht auf neue Infos zugreifen. Es gibt aber nun mal Momente im leben, da hat man kein WLAN und auch generell keine Mobile Daten, die man nutzen könnte. Das führte dann dazu, dass ich Informationen erst einmal wo anders speichern musste, um sie dann später einzusortieren. 

🚀 Apple Notes & ich 

Ich teste gerne viele Apps. Mir macht es Spaß, neue Funktionen auszuprobieren und zu schauen, welche App mir das bietet, was ich möchte. Doch letzendlich geht es nur darum, dass ich meine Gedanken aufschreiben, sie sinnvoll sortieren und immer wieder darauf zugreifen kann. Es muss schnell gehen und auf allen Geräten möglich sein. Und so kam Apple Notes ins Spiel. Nachdem ich eine für mich sinnvolle Struktur gefunden hatte, transferierte ich alle Infos, die ich in etlichen anderen Apps hatte – Bear, DayOne, Notion,… – zu Apple Notes. Ich muss nicht mehr entscheiden, wie ich meine Seite gestaltet haben möchte, wie ich die Inhalte gestalte und muss mir auch keine Sorgen mehr um die Verfügbarkeit machen. Alles ist simple, für mich einfach. 

Und das ist das Wichtigste: Die App, die ich nutze, muss für mich einfach sein, und so sein, wie ich es möchte. Und, der Vorteil, dass ich nun nur noch Apple Notes für alles nutze? Ich brauche nur noch EINE App, mit der ich mein gesamtes Leben organisieren kann.

Und das mache ich schon eine ganze Weile. Mit Apple Notes. 

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